Anleitung Wand lasieren

wand lasieren

In unserem letzten Artikel haben wir Ihnen die Wandlasur vorgestellt. Wand lasieren: Nun geht es mit unserer Anleitung Wand lasieren zum praktischen Teil der Wandlasur über. – Sind Sie bereit?

Anleitung Wand lasieren – Lasurbürste, Naturschwamm oder Wickel sind Ihre Werkzeuge beim Wand lasieren.

Untergrund vorbereiten


Vor dem Wand lasieren müssen Sie den Untergrund vorbereiten. Tragfähig, staubfrei und fettfrei muss die Wand für die Wandlasur sein. Die beste Basis bildet ein Kalk- oder Kalkzementputz. Verputzen Sie davon auf Gipsputz oder Gipskartonplatten eine dünne Schicht. Im Anschluss die Wand weiß oder schon in der Wandfarbe der gewünschten Wandlasur vorstreichen.

Wandlasur anrühren


Rühren Sie nun das Bindemittel in Wasser ein. Je mehr Bindemittel in der Lasur, desto höher die Abriebfestigkeit einer stark beanspruchten Wand. Nun dem Bindemittel-Wasser-Gemisch die Farbpigmente hinzugeben. Faustregel: Den hellsten Farbton zuerst einrühren, die dunkleren Töne nachfolgen lassen. Im ersten Farbauftrag blass die Wand lasieren. Fällt der Farbton zu kräftig aus, kann meist nur noch das Überstreichen mit einer Deckfarbe helfen.

Wand lasieren: der Farbauftrag


Wenn Sie nass in nass Ihre Wand lasieren, vermeiden Sie Farbansätze. Nach unserer Anleitung Wand lasieren vor dem nächsten Lasurauftrag die vorangegangene Schicht immer gut trocknen lassen. Nie von den Ecken oder dem Deckenansatz aus die Wand lasieren, sondern immer von der Innenseite Oberbereich. Die flüssige Wandfarbe schleifenförmig (in liegenden Achten) oder schräg auslaufend weit verteilen. Die nächste Schicht Wandlasur von entgegengesetzter Seite in entgegengesetzte Richtung ausführen.

Entstehen Spritzer, Tropfen oder Flecken, diese unmittelbar ausgleichen. Wandstellen, die die Lasurfarbe schlecht aufnehmen, erst trocknen lassen, dann mit etwas stärker pigmentierter Wandlasur nacharbeiten.

Vor jedem zweiten Eintauchen mit einem im Lasureimer stehenden Pinsel oder Schneebesen die Pigmente in der Lasurflüssigkeit gleichmäßig verteilen. Beanspruchte Wände am besten mit einer farblosen Wandlasur als Schlussauftrag versiegeln. Eine bindemittelreiche Lasur verleiht Ihrer Wand stärkeren Glanz.

Wischtechnik: wolking-sanfte Wandfarben Ideen


Wünschen Sie sich eine Wand im ruhigen Erscheinungsbild? – Dann wählen Sie die nach der Anleitung Wand lasieren am häufigsten umgesetzte Wischtechnik. Tauchen Sie dazu eine ovale Lasurbürste mit den Spitzen in eine Lasur mit vorzugsweise warmem Farbpigmenten und schlagen Sie sie gut ab. Die erste Farbschicht wirkt zunächst noch unruhig. Das Arbeiten nass in nass bewirkt jedoch weiche Fließübergänge, so dass sich schließlich der wolkige-sanfte Wischtechnik Charakter zeigt.

Stupftechnik: Wandlasur Technik für Aufgeweckte


Wenn Sie mit der dynamischen Stupftechnik Ihre Wand lasieren, bringen Sie Leben in den Raum. Als Werkzeug dient Ihnen ein Naturschwamm, den Sie nach jeder Farbaufnahme gut ausdrücken müssen. Nun die Wandlasur in punktartiger Struktur auf die Wand stupfen. Setzen Sie die Tupfer dicht nebeneinander, schließen Sie das Bild. Häufige Winkeländerungen beleben den Farbauftrag. Vor dem Wechsel des Tons an Wandfarbe den Naturschwamm immer gut ausspülen! Vorteil: Die Stupftechnik erlaubt Korrekturen durch Nachtupfen.

Wickeltechnik: die mediterrane Wandlasur


Mit einem Lappen aus Leinen oder Leder oder einem anderen flusenfreien Material können Sie in mediterraner Technik Ihre Wand lasieren. Das gerollte Tuch in die Wandlasur eintauchen, gründlich auswringen und über die Wand rollen. Die sich abzeichnende Struktur ist ein Ergebnis des verwendeten Lappens und ausgeübten Drucks: Je gröber das Gewebe, desto rustikaler das Bild. Nach der Anleitung Wand lasieren den Vorgang so oft wiederholen, bis Sie Ihr Wunschergebnis vor sich haben.

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